Geile sau gefickt

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Das war toll seiner sanften, bärigen Stimmen zu lauschen. Das war toll seine leicht rauen Hände auf meinem Bein zu haben.

Er war ein guter Liebhaber und er machte mich für Momente glücklich mit seinem Glück. Manchmal weinte er nach dem Sex und dann sagte er immer, das er noch nie so glücklich gewesen sei.

Dann schlief er ein und ich lag dann noch da, mit pochendem Herzen, mit Gedankentürmen, die ich nicht abtragen konnte, eingeschlossen zwischen seinen Beinen, die mich festhielten und unentschieden zwischen dem Wunsch jetzt gleich zu gehen, oder doch noch mal zu warten.

Mir war klar, dass das auf Dauer nicht gut gehen konnte, und ich hatte Angst, dass er plötzlich Sachen wie "Heirate mich" sagen würde. Das waren die, die sich nie richtig entscheiden konnten, nie für die richtige Frau, nie für Kinder und die plötzlich alles nachholen mussten.

Das war, soviel war mir damals klar, ganz bestimmt nicht meine Nummer, denn ich wollte nach London um dort in Clubs viel zu trinken und distinguierte Engländer kennen zu lernen.

Es ging ein paar Monate gut. Manchmal sehr gut, manchmal gar nicht gut. Irgendwann war er betrunken an der Bar und erzählte wieder diese Geschichte von dem jungen Mädchen, dass da vor seinen Augen, vielleicht drei Meter entfernt von einem Scharfschützen erschossen wurde, und dann da lag und stöhnte, und er wollte ihr helfen, aber sein libanesischer Kollege hielt ihn zurück, weil das eine Falle war, weil der Scharfschütze nur noch einen haben wollte und die Frau war der Köder.

Seine Augen waren so leer dabei, völlig leer, kalte Kohle, ohne Emotion, und ich dachte, nein, das geht nicht, ich kann das nicht, ich will nicht der Wetzstein sein, an dem er sich abarbeitet.

Ich hab S. Er dachte wohl, dass ich einerseits seinen Entschluss testen will, andererseits die harte Tour haben wollte. Den ganzen Mann spüren, der sich nimmt was er will, wenn er sicher ist, aber die Frau noch dusselig rumsteht.

Er hatte wohl zuviel dieser Filme gesehen. Jedenfalls fing er an mich im Bett zu beschimpfen. Diese Sachen. Ich fand das extrem merkwürdig, aber vielleicht hätte es mich ein kleines bisschen geil gemacht, wenn da nicht dieses Blitzen in seinen Augen gewesen wäre, dass irgendwas mit Macht und damit zu tun hatte, dass er so seine Verletzung los werden konnte.

Ich sagte ihm "Lass dass" und er weinte am Ende wieder. Vor Glück, meinte er. Nach jeder Trennung machte er was anderes im Bett, und ich kam mir vor wie einen Boxkampf, in dem es um Respekt ging.

Aber nicht um meinem, der war ihm völlig egal, sondern nur um seinen. In meinem Hintern einzudringen war dann aber eine Nummer zu viel.

Nicht, dass er es nicht hätte machen dürfen. Es interessierte mich schon, wie sich das anfühlen würde, aber nicht so.

Nicht als Machtbeweis. Es war respektlos. Ich hab ihm eine gescheuert. Ich hab ihn angebrüllt, er solle sein blödes Spiel beenden, aber da er das nicht könne, würde ich das jetzt endgültig machen.

Hau ab. Ich hab ihn 10 Minuten lang angebrüllt, wie eine Furie und er lag im Bett schaute mich bewegungslos an, während seine Erektion zusammenfiel.

Geh wieder nach Beirut, sagte ich ihm, geh das Blut lecken, das brauchst du, keine Frau mit Kind. Ich habe nach der Nacht nur noch ein paar halbherzige Anrufe von ihm bekommen.

Die meisten hat mein damaliger Mitbewohner angenommen. Dass er nicht beim Stern war, bekam ich erst Jahre später raus, als ich einen kennen lernte, der beim Stern war, und der lachte, als ich den Namen aus meinem Gedächtnis kramte.

Er murmelte was von "Freier" und lachte noch mehr, als ich Beirut erwähnte. Der ist doch nie südlicher als München gewesen.

Es zerlegte sich die Geschichte mit ihm immer mehr als ich weiter nachbohrte und mir in hoher Frequenz Gin orderte.

Nix Iran, nix Beirut, gar nix. So weit sich der Kollege erinnern konnte, war S. Wo er das Geld für seinen Lebenswandel her hatte, wusste wohl keiner, aber das interessierte auch keinen, da war Hamburg damals wohl nicht anders als heute.

So lange man so ein Auto hat, so lange man seine Drinks bezahlen kann und gut essen geht, so lange wird das wohl alles seine Ordnung haben. Er wusste auch nicht, was aus S.

Halt verschwunden. Es ist zwar lange her gewesen, aber es tat trotzdem weh, als ich durch diesen blöden Zufall die Geschichte gehört habe.

Er tat mir dann irgendwie leid. Wieviel Mühe musste er darauf verwendet haben, diese Storys zu erfinden, wie viel Angst, entdeckt zu werden. Wie viel Gedanken nachts, alleine, ob der Lügen.

Und plötzlich war mir klar, dass er nie wegen mir geweint hatte, sondern wegen seiner Lügen. Er hatte nie vor Glück geweint, sondern vor Angst und Scham und vielleicht auch wegen der Erkenntnis, dass er niemals ein reines unschuldiges Glück haben würde, weil er es mit seinen Lügen von Anfang an immer wieder versauen würde.

Nicht, dass ich danach nicht mehr belogen worden bin. So etwas gehört ja zum allgemeinen Sport. Aber nie mehr so konsequent, nie mehr so kreativ, nie mehr so verzweifelt, wie von S.

Mir ist der Text zu lang. Oh ich bin falsch hier, dat isja ein Jahr alt hier alles. Total verthreatet. Was soll man machen.

Nix macht man. So wie manche Kommentare zu schreiben. Der Mitbewohner hatte gerne meine Telefonate angenommen.

Das einzige, was in seinem Leben damals passierte. Guck ihn dir doch mal an, evtl ziehst du Parallelen!? Am Ende wird die Geschichte etwas rührselig, seifig.

Dadurch aktivierte sie ihre Phantasie, um selbst stärker zu werden. Nachdem sich am Ende das meiste als Geflunker herausgestellt hat, wäre alles andere als Mitleid eine angemessene Reaktion gewesen, eine ordentliche Wut zum Beispiel.

Bevor sie ihn, den Arschficker, kastriert, verfällt sie lieber in soziale Gefühle. Sehr lobenswert! Geschmackssache wage ich mal zu behaupten.

Meine Freundin auch immer eure Meinung vertreten bevor sie das zum ersten Mal ausprobierte. Seit dem hab ich sowas nicht mehr von ihr gehört. Fast wie ihr "Freier" vom andere Stern - denke ich.

Das liegt wohl an unterschiedlichen Prägungen. Mir war das von Anfang an klar. Ich glaube also nicht das des ne guerillaliterarische Taktik zur Steigerung der Spannung war.

Ist hier etwas deplaziert - denke ich. Elf Jahre You spät bin ich leider auf diesem Blog gekommen. Schade denn diese erotische Geschichten sind genau was ich suche Und was jetzt?

Unter die schlechtgefickten Brotspinnen gegangen? Nur mit Maklern, Anwälten und anderen Irren. Und einem Architekten.

Damals gab es aber nur Jungens mit schlechtem Musikgeschmack und weiten Hosen. Das war toll, mit ihm in der Hotelbar zu sitzen und seinen Geschichten zu zuhören.

Das war toll seiner sanften, bärigen Stimmen zu lauschen. Das war toll seine leicht rauen Hände auf meinem Bein zu haben.

Er war ein guter Liebhaber und er machte mich für Momente glücklich mit seinem Glück. Manchmal weinte er nach dem Sex und dann sagte er immer, das er noch nie so glücklich gewesen sei.

Dann schlief er ein und ich lag dann noch da, mit pochendem Herzen, mit Gedankentürmen, die ich nicht abtragen konnte, eingeschlossen zwischen seinen Beinen, die mich festhielten und unentschieden zwischen dem Wunsch jetzt gleich zu gehen, oder doch noch mal zu warten.

Mir war klar, dass das auf Dauer nicht gut gehen konnte, und ich hatte Angst, dass er plötzlich Sachen wie "Heirate mich" sagen würde.

Das waren die, die sich nie richtig entscheiden konnten, nie für die richtige Frau, nie für Kinder und die plötzlich alles nachholen mussten.

Das war, soviel war mir damals klar, ganz bestimmt nicht meine Nummer, denn ich wollte nach London um dort in Clubs viel zu trinken und distinguierte Engländer kennen zu lernen.

Es ging ein paar Monate gut. Manchmal sehr gut, manchmal gar nicht gut. Irgendwann war er betrunken an der Bar und erzählte wieder diese Geschichte von dem jungen Mädchen, dass da vor seinen Augen, vielleicht drei Meter entfernt von einem Scharfschützen erschossen wurde, und dann da lag und stöhnte, und er wollte ihr helfen, aber sein libanesischer Kollege hielt ihn zurück, weil das eine Falle war, weil der Scharfschütze nur noch einen haben wollte und die Frau war der Köder.

Seine Augen waren so leer dabei, völlig leer, kalte Kohle, ohne Emotion, und ich dachte, nein, das geht nicht, ich kann das nicht, ich will nicht der Wetzstein sein, an dem er sich abarbeitet.

Ich hab S. Er dachte wohl, dass ich einerseits seinen Entschluss testen will, andererseits die harte Tour haben wollte. Den ganzen Mann spüren, der sich nimmt was er will, wenn er sicher ist, aber die Frau noch dusselig rumsteht.

Er hatte wohl zuviel dieser Filme gesehen. Jedenfalls fing er an mich im Bett zu beschimpfen. Diese Sachen. Ich fand das extrem merkwürdig, aber vielleicht hätte es mich ein kleines bisschen geil gemacht, wenn da nicht dieses Blitzen in seinen Augen gewesen wäre, dass irgendwas mit Macht und damit zu tun hatte, dass er so seine Verletzung los werden konnte.

Ich sagte ihm "Lass dass" und er weinte am Ende wieder. Vor Glück, meinte er. Nach jeder Trennung machte er was anderes im Bett, und ich kam mir vor wie einen Boxkampf, in dem es um Respekt ging.

Aber nicht um meinem, der war ihm völlig egal, sondern nur um seinen. In meinem Hintern einzudringen war dann aber eine Nummer zu viel.

Nicht, dass er es nicht hätte machen dürfen. Es interessierte mich schon, wie sich das anfühlen würde, aber nicht so. Nicht als Machtbeweis.

Es war respektlos. Ich hab ihm eine gescheuert. Ich hab ihn angebrüllt, er solle sein blödes Spiel beenden, aber da er das nicht könne, würde ich das jetzt endgültig machen.

Hau ab. Ich hab ihn 10 Minuten lang angebrüllt, wie eine Furie und er lag im Bett schaute mich bewegungslos an, während seine Erektion zusammenfiel.

Geh wieder nach Beirut, sagte ich ihm, geh das Blut lecken, das brauchst du, keine Frau mit Kind. Ich habe nach der Nacht nur noch ein paar halbherzige Anrufe von ihm bekommen.

Die meisten hat mein damaliger Mitbewohner angenommen. Dass er nicht beim Stern war, bekam ich erst Jahre später raus, als ich einen kennen lernte, der beim Stern war, und der lachte, als ich den Namen aus meinem Gedächtnis kramte.

Er murmelte was von "Freier" und lachte noch mehr, als ich Beirut erwähnte. Der ist doch nie südlicher als München gewesen. Es zerlegte sich die Geschichte mit ihm immer mehr als ich weiter nachbohrte und mir in hoher Frequenz Gin orderte.

Nix Iran, nix Beirut, gar nix. So weit sich der Kollege erinnern konnte, war S. Wo er das Geld für seinen Lebenswandel her hatte, wusste wohl keiner, aber das interessierte auch keinen, da war Hamburg damals wohl nicht anders als heute.

So lange man so ein Auto hat, so lange man seine Drinks bezahlen kann und gut essen geht, so lange wird das wohl alles seine Ordnung haben.

Er wusste auch nicht, was aus S. Halt verschwunden. Es ist zwar lange her gewesen, aber es tat trotzdem weh, als ich durch diesen blöden Zufall die Geschichte gehört habe.

Er tat mir dann irgendwie leid. Wieviel Mühe musste er darauf verwendet haben, diese Storys zu erfinden, wie viel Angst, entdeckt zu werden.

Wie viel Gedanken nachts, alleine, ob der Lügen. Und plötzlich war mir klar, dass er nie wegen mir geweint hatte, sondern wegen seiner Lügen.

Er hatte nie vor Glück geweint, sondern vor Angst und Scham und vielleicht auch wegen der Erkenntnis, dass er niemals ein reines unschuldiges Glück haben würde, weil er es mit seinen Lügen von Anfang an immer wieder versauen würde.

Nicht, dass ich danach nicht mehr belogen worden bin. So etwas gehört ja zum allgemeinen Sport. Aber nie mehr so konsequent, nie mehr so kreativ, nie mehr so verzweifelt, wie von S.

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3 Gedanken zu “Geile sau gefickt”

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